Neue Perspektiven auf das Lernen?! …

…Beispiele, Anregungen und Grenzen der Nutzung immersiver Medien in der Hochschule

Gastvortrag an der FernUniversität in Hagen am 28. Mai 2026

Abstract: Während mit Virtual Reality computergenerierte Umgebungen benannt werden, in denen die Nutzerinnen und Nutzer mit den Objekten des virtuellen Raums interagieren können, basiert 360-Grad-Video auf der filmischen Aufzeichnung eines Raums, auf den in der Rezeption zwar der Blickwinkel ausgehend von einer produktionsbedingt vorgegebenen (Kamera-)Position aus frei gewählt werden kann, in dem ein Interagieren mit Objekten oder ein Eingreifen in den vorgegebenen Ablauf indes nicht möglich sind. Trotz dieser substanziellen Unterschiede werden beide Formate bisweilen in Teilen synonym gebraucht. Denn beiden ist ein potenziell immersives Medienerlebnis gemeinsam. Damit wird das Gefühl beschrieben, Teil eines medialen Raumes zu sein, anstatt ihn nur von außen zu beobachten, womit gleichermaßen emotionale, affektive und kognitive Reaktionen verbunden werden, welche wiederum auf spezifische Erkenntnismöglichkeiten einzahlen.

Im Rahmen meines Vortrags werde ich anhand konkreter Beispiele die Potenziale und Herausforderungen von VR und 360-Grad-Video für den Einsatz in Bildungskontexten beleuchten. Dabei ist mir das Herstellen einer Anschlussfähigkeit an etabliertes Lehrhandeln ein besonderes Anliegen. Es geht mir nicht um voraussetzungsreiche Lösungen, sondern um niedrigschwellige Angebote, die weniger technisches Wissen und neueste Technologien erfordern, als vielmehr zum eigenen Experimentieren anregen.

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